Patricia Litten, wie erinnert man, wenn es weh tut?
Was bedeutet es, mit einer Geschichte aufzuwachsen, die zugleich Bürde, Auftrag und Verantwortung ist? Patricia Litten erzählt von einer Kindheit zwischen Schweigen, Zärtlichkeit und unausgesprochenem Schmerz – und davon, wie sie erst spät die Dimension ihrer eigenen Familiengeschichte begreift. Im Zentrum stehen ihre Großmutter Irmgard Litten und ihr Onkel Hans Litten, der als junger Anwalt 1931 im sogenannten Edenpalast-Prozess Adolf Hitler in den Zeugenstand rief und ihn öffentlich in Widersprüche verwickelte. Ein mutiger Akt, der für ihn und seine ganze Familie Konsequenzen hatte. Eine Folge über die Frage nach Mut und Verantwortung – damals wie heute. Patricia spricht offen darüber, wie sich Geschichte über Generationen hinweg fortsetzt, wie Schweigen prägt und warum Auseinandersetzung mit der Vergangenheit kein Selbstzweck, sondern eine Voraussetzung für Gegenwart und Zukunft ist. Mehr zu Hans Litten: https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Litten
Familie Litten: https://www.hans-litten.de/seine-familie/
Aufgenommen am: 02.03.2026 Veröffentlicht am: 05.03.2026 Moderation: Hannah Diemer Im Gespräch: Patricia Litten
Alle weiteren Folgen von KontaktAufnahme – der Podcast des Bildungszentrums Nürnberg finden Sie hier. Jeden 1. Donnerstag im Monat, veröffentlichen wir ein neues Gespräch.
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